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Ultraschallgesteuerte Schaumsklerosierung

Bei der Schaumverödung wird im Gegensatz zu der herkömmlichen Verödung ein dünner Katheter unter Ultraschallkontrolle in die Vene gelegt und hierüber anschließend ein spezieller Schaum in die Vene injiziert. Dieser bewirkt, dass die Vene wesentlich leichter verklebt und sich vollkommen verschließt. Der verklebende Effekt ist stärker als bei allen bisherigen Methoden. Der Körper baut die verklebten Venen in den folgenden Wochen ab, ohne das Narben zurückbleiben. Darüber hinaus ist die Schaumverödung beinahe schmerzfrei, schnell und ambulant durchführbar. Direkt nach der Behandlung geht der Patient für 20 bis 30 Minuten umher und trägt etwa eine Woche einen leichten Kompressionsstrumpf. Nach der Schaumverödung sind die Patienten weder arbeitsunfähig, noch müssen sie sich sportlich einschränken. Nur Wärme und direkte Sonnenbestrahlung sollte für zirka zwei Wochen gemieden werden.


Die Deutsche Venen-Liga veranstaltet bundesweit Venentage mit kostenlosen Venen-Check-Up's (10-minütige Kurzuntersuchungen). Der Deutsche Venentag ist die größte Aufklärungskampagne in Deutschland gegen die Volkskrankheit Venenleiden.