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So werden und bleiben Beine im Sommer gesund

Bad Bertrich. Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm Sonne, warme Temperaturen und Urlaub. Leider treten jetzt Besenreiser, Krampfadern und geschwollene Fesseln deutlich häufiger auf und machen auch mehr Beschwerden. „Sie können Symptome einer tiefer liegenden, vielleicht sogar gefährlichen, Venenerkrankung sein, die unbehandelt zu schweren bis lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenorganisationen in Deutschland.


Der Venenspezialist weiß, dass die blauen Knötchen am Unterschenkel Zeichen für eine Störung des Blutflusses sind. Rund 80 Prozent der Bundesbürger haben Venenbeschwerden. Das reicht von harmlosen Besenreisern bis zur chronisch-venösen Insuffizienz. Und gerade im Sommer klagen viele Menschen über geschwollene und schmerzende Füße, egal, ob sie den Tag im aufgeheizten Büro verbracht oder sich am Strand in der Sonne geaalt haben.


Denn in der Wärme lässt die Elastizität der Blutgefäße nach, es kommt zu einem Blutstau in den Venen, der wiederum die Gefäßwände über Gebühr beansprucht. Sie werden durchlässig. Dadurch tritt Flüssigkeit aus und versackt im umliegenden Gewebe. In der Folge schwellen die Beine an, es drohen Krampfadern und im schlimmsten Falle sogar offene Beine und lebensgefährliche Thrombosen. Die Symptome verschlimmern sich bei warmen Temperaturen.


Dr. Wagner: „Es gibt keinen medizinischen Grund, sich die Beine in den warmen Monaten nicht operieren zu lassen. Mit den modernen Behandlungstechniken ist eine Krampfaderoperation zu keiner Jahreszeit ein Problem. Die modernen Operationstechniken sind schonend und ästhetisch. Und Kompressionsstrümpfe werden maximal drei Wochen getragen.“


Information: Kostenlose Venen-Ratgeber und Adressen von Venenspezialisten  (Phlebologen) gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, unter der gebührenfreien Hotline 0800/444 33 35 oder unter www.venenliga.de.